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System-BOM-Erstellung für Maschinen- und Anlagentechnik

Erstellen Sie eine System-Stückliste für Ihre Maschinen und Anlagen – in unter 20 Minuten. Mit SANCTUARY Insight erfassen Sie detaillierte Informationen wie Modell, Produktnummer, Firmware-Version und vieles mehr – für Industrie-PCs und SPS, aber auch für dahinterliegende Geräte, die beispielsweise über IO-Link oder EtherCat verbunden sind.

Maschinen ändern sich bei jeder Auslieferung

Maschinen und Anlagen bestehen zunehmend aus einem heterogenen Verbund verbundener Geräte: speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), numerische Steuerungen, Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI), Industrie-PCs, Edge-Gateways, Sensoren und Aktoren. Jede Teilanlage arbeitet mit Software und Firmware, die von verschiedenen Herstellern geliefert, in unterschiedlichen Intervallen aktualisiert und spät in der Lieferkette integriert werden. Diese Heterogenität erzeugt blinde Flecken, die das Schwachstellenmanagement und die Lifecycle-Steuerung beeinträchtigen. Wird eine Maschine individuell angepasst oder rekonfiguriert, weicht die Bestandsaufnahme schnell von der Konstruktionsdokumentation ab. Betreiber und Hersteller benötigen daher einen zuverlässigen Mechanismus, um Hardware- und Softwarekomponenten, einschließlich exakter Firmware-Versionen und Konfigurationskontext, ohne Vorkenntnisse der Topologie aufzuzählen.


Der EU Cyber Resilience Act rückt näher

Wussten Sie, dass Sie bis September 2026 bereits in der Lage sein müssen, Schwachstellen Ihrer Maschinen und Anlagen zu melden? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Ihre System-BOM vorzubereiten und die nötigen internen Prozesse einzurichten!

10. Dez. 2024

CRA tritt in Kraft

Der Cyber Resilience Act wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und ist offiziell in Kraft getreten.


Auswirkung: Für alle Hardware- und Softwarehersteller beginnt die 36-monatige Frist für die vollständige Umsetzung.

Mitte 2026

Asset- und BOM-Vorbereitung

Organisationen müssen mit der Erstellung von Software- und System-BOMs (SBOM) zur Einhaltung der Compliance beginnen.


Der ideale Zeitpunkt um automatisierte Asset-Inventory-Lösungen wie SANCTUARY Insight auszurollen. Insight verwendet passive Netzwerkbeobachtung und aktive Gerätekommunikation, um exakte Firmware- und Topologiedaten zu erfassen und die BOM-Erstellung vor anstehenden Fristen zu automatisieren.

11. Sep. 2026

Meldepflichten

Hersteller müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Vorfälle bei der ENISA melden.


Auswirkung: Diese Pflichten unterliegen strengen Fristen, einschließlich einer 24-Stunden-Frühwarnungspflicht. Eine automatisierte, Echtzeit-BOM ist für eine sofortige Triage unerlässlich. Ohne Automatisierung können diese Fristen in der Praxis kaum eingehalten werden.

11. Dez. 2027

Vollständige Durchsetzung

Alle zentralen CRA-Produkterfordernisse und Pflichten finden Anwendung.


Auswirkung: Produkte, die in Verkehr gebracht werden, erfordern Konformitätsprüfungen und CE-Kennzeichnung. Manuelle Dokumentation reicht nicht aus; kontinuierliche automatisierte Compliance über Plattformen wie SANCTUARY Insight ist erforderlich.

System-BOM und Schwachstellenmanagement mit SANCTUARY Insight

Innerhalb einer Maschinenzelle oder Linie identifiziert SANCTUARY Insight OT-Geräte und deren Software-Stacks mittels passiver Netzwerkbeobachtung und selektiver, protokollbasierter Abfragen.


SPS, HMI und Steuerungen werden zusammen mit Hersteller-, Modell- und Serieninformationen erfasst, soweit verfügbar. Firmware- und Betriebssystemversionen werden über industrielle Protokolle und authentifizierte Schnittstellen extrahiert und mit der zugrunde liegenden Hardware korreliert.


Das System erstellt anschließend eine systemweite BOM, die eine Hardware-BOM und eine Software-BOM integriert und Softwarekomponenten mit den ausführenden Geräten verknüpft, um eine eindeutige Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

SANCTUARY Insight with Device SBOM

Das Fundament für Compliance – In Minuten

Ein Scan Ihrer Maschine dauert in der Regel weniger als 30 Minuten, liefert aber alle Daten, die Sie zur Erfüllung Ihrer Dokumentationspflichten für Ihre Maschine benötigen! Diese Daten umfassen eine vollständige System-BOM mit


  • Modellname
  • Seriennummer
  • Produktcode
  • Gerätetyp
  • Hersteller
  • Firmware-Version
  • Betriebssystem
  • Installierte Software
  • Netzwerkverbindungen


Unsere Insight-Sensoren ermöglichen eine vollständige und detaillierte OT-Asset-Sichtbarkeit. SANCTUARY Insight unterstützt alle standardisierten OT-Protokolle wie Modbus/TCP, OPC UA, Profinet, eine Vielzahl herstellerspezifischer Discovery-Protokolle von Siemens, Beckhoff, Phoenix Contact, Schneider Electric sowie Peripheriegeräte wie Kameras, Barcode-Reader, Drucker und vieles mehr. Darüber hinaus belastet SANCTUARY Insight weder das Netzwerk noch die Geräte, indem 1) die Protokolle, die pro Gerät versucht werden, auf Grundlage vorheriger Geräteinformationen reduziert und 2) die bereits von der Hersteller-Software genutzten Protokolle verwendet werden.



SANCTUARY Insight with found devices



Und für Ihre Windows- oder Linux-basierten eingebetteten PCs bieten wir unseren Insight Agent an, der automatisch eine Software-BOM (SBOM) für Sie sammelt – oder Sie laden bestehende SBOMs direkt hoch, um sie in Ihre System-BOM zu integrieren.


Erfahren Sie mehr über die Technologie hinter SANCTUARY Insight.

Integriertes Maschinen- und Kundenmanagement

Die Verantwortung endet selten mit der Auslieferung einer Maschine oder Anlage. SANCTUARY Insight schließt die entscheidende Lücke zwischen tiefgreifendem technischem Asset-Management und Kundenverwaltung. Anstatt Ihre Maschinenflotte in isolierten Daten-Silos zu verwalten, verknüpft es die Sicherheitsintegrität direkt mit dem Geschäftskontext.


  • Zentralisiertes Flottenmanagement: Erhalten Sie einen vollständigen Überblick über den Status aller gescannten Maschinen und Anlagen über deren gesamten Lifecycle in einer einzigen, klar strukturierten Konsole.
  • Multi-Tenant-Kundenzuordnung: Weisen Sie einzelne Maschinen oder komplette Anlagenkomplexe mit einem Klick bestimmten Kunden, Projekten oder Werksbereichen zu. Dies gewährleistet eine präzise Überwachung, selbst bei hunderten aktiven Feldeinrichtungen.
  • Präzises Risiko-Kunden-Mapping: Wenn eine neue Schwachstelle (CVE) bekannt gegeben wird, zählt jede Sekunde. Identifizieren Sie das betroffene Gerät, beispielsweise eine bestimmte SPS oder I/O-Einheit, tief innerhalb einer Maschine, und sehen Sie sofort genau, welche Kunden betroffen sind. Bieten Sie proaktive Sicherheitsunterstützung und Patch-Szenarien an, bevor Ihr Kunde überhaupt von dem Risiko erfährt.

Automatisieren Sie die Erfassung Ihrer System-BOM!

SANCTUARY Insight reduziert die Kosten und den Aufwand für Compliance erheblich! Eine typische Maschine kann von einem Techniker in weniger als 10 Minuten gescannt werden.


FunktionManuell / Konstruktionsdokumente (Status quo)SANCTUARY Insight
Geschwindigkeit & Skalierbarkeit Manuelle Inspektion und Schwachstellenmanagement werden für die kommenden Anforderungen nicht skalierbar sein.✔ Ein vollständiger Maschinen-Scan dauert in der Regel weniger als 20 Minuten.
DatenqualitätDie Bestandsaufnahme weicht bei Individualisierung oder Rekonfiguration schnell von der ursprünglichen Konstruktionsdokumentation ab.✔ Echtzeit-Erkennung von Hardware, exakten Firmware-Versionen und Serieninformationen über protokollbasierte Abfragen.
CRA-ComplianceBlinde Flecken behindern Dokumentationspflichten und die Steuerung des Schwachstellen-Lifecycle.✔ Automatische Generierung der vom EU Cyber Resilience Act geforderten System-BOM.
GeräterückverfolgbarkeitHeterogene Geräte (SPS, HMI, Gateways) verschiedener Hersteller führen zu fragmentierter Dokumentation.✔ Integrierte Hardware- und Software-BOMs verknüpfen Komponenten mit den ausführenden Geräten für eine eindeutige Rückverfolgbarkeit.


Wir sprechen die Sprache Ihrer Maschinen.

Sparen Sie sich das Suchen durch endlose, unhandliche Protokolllisten. Geben Sie einfach den Namen Ihres SPS-Herstellers in das Suchfeld ein – unsere interaktive Matrix filtert in Echtzeit und zeigt Ihnen sofort, wie wir Ihre Geräte auslesen.

Wir unterscheiden klar zwischen zwei Kommunikationspfaden:

  • Herstellerspezifische Protokolle: Für tiefe, herstellerspezifische Kommunikation (z. B. Siemens S7 oder Beckhoff ADS), um maximale Datengranularität zu erreichen.
  • Standardisierte Protokolle: Für universelle, herstellerunabhängige Erkennung (z. B. PROFINET, EtherNet/IP oder OPC UA).

FAQ

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